Team2-On-Tour

Mit dem Fahrrad über die Insel

Die erste Nacht war super, abgesehen davon, dass ich unter dem Baldachin geschwitzt habe wie ein Iltis und mich nach dem Aufwachen kaum bewegen kann (Hexenschuss). Wir starten mit einer Runde Qui Gong auf der Terrasse und ich lege mich anschließend direkt noch ein wenig auf den Balance Ball, um meine Muskeln noch ein wenig zu lockern. Danach geht es einigermaßen. Ab zum Frühstück.

Das Hotel ist französisch und ein Großteil der Gäste auch, von daher ist das Angebot beim Frühstück relativ umfangreich und ein Stück weit anders als die üblichen Continental Breakfast-Buffets. Es gibt frische Croissants, Chocolatines und weitere fettarme Kleinigkeiten. Dazu jede Menge frisches Obst und französischen Käse. Frischen Kaffee oder Cappucchino. Da fängt der Tag gut an.

Auf La Digue gibt es aktuell etwa 50 Autos, die meisten Taxis oder Kleintransporter. Alle anderen sind zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs. Diese kann man überall auf der Insel leihen und auch im Hotel gibt es welche. Man darf hier aber keine Wunder erwarten, die Bezeichnung Drahtesel fand ich bisher nie so treffend wie hier. Aber man kommt von A nach B.

Wir leihen uns 2 Räder und arbeiten uns Richtung Norden die Insel hinauf, zwischendurch gibt es schon mal einen frischen Fruchtsaft, damit man nicht dehydriert. Was schnell auffällt ist, dass die Strände zwar sehr schön aber nicht unbedingt zum Baden geeignet sind. Das Wasser ist sehr flach und steinig, so dass man zumindest Schwimmschuhe haben sollte. Wir kommen ungefähr 3 km, dann ist die Straße zu Ende und wir müßten zu Fuß weitergehen. Gegen Nachmittag sind wir zurück und hauen uns noch etwas an den Pool. Als wir uns langsam Richtung Apartment bewegen wollen, sehen wir Klaus & Klaus an der Poolbar sitzen und erinnern uns an die Einladung zu einem gemeinsamen Sundowner, die wir gestern ausgeschlagen haben. Heute müssen wir liefern. Also gehen wir für einen Drink rüber. Klaus & Klaus heißen in Wirklichkeit Klaus & Kay und es bleibt nicht bei einem Drink. Relativ schnell lassen sich viele Gemeinsamkeiten feststellen und ehe wir uns versehen, ist es 19:45 Uhr und wir müssen uns beeilen, wenn wir noch frisch geduscht zum Abendessen erscheinen wollen. Wir verabreden uns für 20:30 Uhr zum Essen, wo wir uns durch ein hevorragendes Seafood-Buffet arbeiten, nicht ohne noch 2 Flaschen Wein zu köpfen.

Ein letzter Absacker an der Pool-Bar und dann geht der Abend zu Ende. Die Jungs (Originalton Bine) reisen morgen für 2 Tage nach Mahé, von wo es am Do. nach Hause geht. Wir tauschen noch kurz Adressen und Telefonnummern aus und dann geht es ab ins Bett.

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