Wir schlafen erst einmal richtig aus. In meinem Fall heißt das, ich stehe im 06:30 Uhr auf und springe ins Meer. Als wir gestern Abend hier eingecheckt haben, war es ja schon ziemlich düster und man konnte ein wenig von der Anlage erahnen, aber das Ganze Bild erschließt sich uns erst am nächsten Tag. Doppel-Bungalows in zwei Reihen am Strand. Hinten die Guten, vorne die ganz Guten. Dazwischen hölzerne Wege, die durch eine voll grüne Anlage mit Rasen, Blumen und Kokospalmen führen. Wir haben uns beim Buchen für die erste Reihe entschieden, man gönnt sich ja sonst nichts! Der Bungalow hat geschätzte 60 m2, ein riesiges King Size Bett, eigene Sitzecke mit Fernseher und DVD-Player. Öffnet man die Terrassentür tritt man auf eine ca. 3 m tiefe, überdachte Terrasse, darauf zwei Stühle. Danach ein kleiner Absatz, nochmal 3 – 4 m tief mit Rasen, hier zwei Liegen mit Sonnenschirm. Am Ende der Wiese schließt sich direkt der Strand an, wo unter einem Sonnenschirm nochmal 4 Liegen stehen. Wie viele Leute sollen hier eigentlich wohnen? Vom Ende der Wiese sind es, je nach Wasserstand, 40 – 60 m bis ins Meer.
Dem Touristen fällt dazu nur ein Wort ein „Paradies“! Das Hotel liegt am nördlichen Ende des Strandes, ca. 10 min bis zum Flughafen den man aber so gut wie gar nicht hört, und ca. 5 km von allen anderen Resorts entfernt. Bei unserer ersten Auswahl ist es daher durchs Raster gefallen. Nachdem wir aber Probleme bekommen haben, in den anderen Hotels unserer Wahl Zimmer zu bekommen, haben wir uns relativ kurz vor Antritt der Reise entsprechend anders entschieden. Gute Entscheidung!
Was soll man sonst erzählen. Ein unglaublicher Service. Sobald ich mich interessiert in der Gegend umschaue, steht jemand vom Personal neben mir und fragt, ob ich einen Wunsch habe. Morgens um 5:30 Uhr wird hier der Strand geharkt und vom Treibgut gesäubert. Aufgrund der etwas abgelegenen Lage arbeitet man hier mit allen Mitteln. Happy Hour am Pool zwischen 17:00 – 20:00 Uhr. 3 Abendessen sind kostenlos, und wenn wir einmal á la carte essen, gibt es ein viertes dazu. Zunächst mal wenige Gründe, sich hier weg zu bewegen. Wir hatten ursprünglich 4 Übernachtungen gebucht. Nachdem aber bereits seit einiger Zeit absehbar war, dass unser geplanter Stopp-Over in Bangkok buchstäblich ins Wasser fallen würde, haben wir die 2 Tage dort gestrichen und hier verlängert. Unser momentan größtes Problem ist daher, wie wir es verhindern, dass die Pfunde die wir während der letzten 2 Wochen offensichtlich verloren haben, hier nicht wieder auftauchen. Ansonsten werden
wir in den nächsten Tagen erst einmal das Strandleben genießen. Schlafen, Sonne, Seafood!
