Team2-On-Tour

Alles wieder gut

Wir werden gegen 07:30 Uhr wach und schauen aus dem Fenster Der Himmel ist bereits blau mit einigen putzigen Wolken am Himmel. Irgendwie hattenwir damit nicht gerechnet, denn wir haben bisher keinerlei Vorbereitung für den Tag getroffen. Also husch husch unter die Dusche, dann Eincremen – eine hier lebensnotwendige Übung die ich hasse wie die Pest, da einem kurze Zeit später bereits die Brühe den Allerwertesten hinunter läuft. Tasche Packen und ab zum Frühstück. Alls wir vor unserem Cappuccino sitzen ist es 8:48 Uhr, bleiben also noch 12 min. für etwas Obst und Croissants – völlig ausreichend. Die Hitze hat mittlerweile dazu geführt, dass ich ob Frühstück oder Abendessen, relativ schnell meinen Sättigungsgrad erreicht habe.

Um kurz nach Neun geht es Richtung Hafen, wo der Treffpunkt für die täglichen Bootstouren ist. Wir hatten ja bereits für gestern eine Tour geplant und der Veranstalter meinte, dass er immer ausreichend Plätze frei hat und man auch spontan dazu kommen kann. Die Tour umfasst mehrere Insel(chen) mit Barbecue, und mehreren Schnorchelgängen. Sister Island, Coco Island und Felicite. Monsieur ist der Günstigste, aber das war nicht unser Kriterium, insgesamt machte er einen äußerst kompetenten Eindruck. Was das kleine Schlitzohr uns allerdings verschwiegen hat ist, das er lediglich vor Sister Island anlegt zum Schnorcheln und wir die Inseln nicht betreten. Es handelt sich um ein Naturschutzgebiet und der Eintritt hierfür beträgt 30,– EUR. Das erklärt natürlich seinen günstigen Preis gegenüber den Wettbewerbern. Ist für uns aber o.k.
Der erste Schnochelspot an diesem Tag ist auch der beste, vielleicht auch weil wir noch frisch sind. An die etwas trostlose Korallenlandschaft haben wir uns mittlerweile gewöhnt aber die Vielzahl der verschiedenen Fische ist einmal mehr überwältigend. Wenn man lebslos auf dem Wasser treibt, kommen sie an und zupfen in Deinen Haaren.

Coco Island hört sich blumiger an als es ist. Eine kleine Ansammlung vo Steinen mitten im Wasser und die Unterwasserwelt nicht ganz so vielseitig wie zuvor.
Es geht jetzt weiter Richtung Felicite, wo wir an Land gehen. Wir werden von einer kleinen Nuckelpinne abgeholt und an den Strand gefahren, immer 6 je Tour, so dass unser Rastamann am Steuer mehrmals fahren muß.

Diejenigen die nur einen Halbtagestour gebucht haben, bleiben an Bord und werden zurück nach La Digue gefahren. Wir haben nun die Möglichkeit, etwas am Strand abzuhängen, zu schwimmen oder zu schnorcheln. Gegen Mittag gibt es BBQ mit Hähnchenkeulen, Jackfisch und verschiedenen Salaten. Hatte die Veranstaltung auf Praslin schon ein bißchen was von Großveranstaltung, so findet das BBQ hier direkt am Strand statt. Ein kleiner Tisch, auf welchem das Essen abgestellt wird, und ein kleiner Grill für den Fisch. Dazu ungefähr 16 hungrige Mäuler, sehr überschaubar also. Das Essen ist einfach aber super!

Nach dem Essen sollst Du ruhen, oder ein paar Schnorchler tun. In dieser Reihenfolge verbringen wir die Zeit, bis das Boot zurückkommt um uns aufzunehmen. Wir haben nun die Möglichkeit, einige hundert Meter weiter vor Felicite noch etwas zu schnorcheln, aber man merkt, dass der Wow-Effekt langsam nachlässt. Außerdem sind wir von den Aktivitäten und der permanenten Sonneneinstrahlung langsam müde. Wir haben uns für das Schnorcheln extra Shirts mit UV-Schutz gekauft und als wir diese am Abend ausziehen kann man sehen, was die Sonne ohne diese Dinger mit unseren Körpern angerichtet hätte. Wir machen uns fürs Abendessen fertig und gönnen uns nochmal eine kühle Flasche Wein. Und zum Abschluß noch Bines obligatorische Frage: Hätte es nicht gestern so sein können?

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