Team2-On-Tour

Heute mal bei uns

Nachdem wir gestern ja wieder mal reichlich Strecke gemacht haben, beschließen wir, uns heute mal hier in der Nähe umzuschauen. Zwei, drei Strände soll es hier auch geben. Das sind nicht sehr viel und nachdem heute Sonntag ist an dem die Einheimischen frei haben, kündigt sich der Strand bereits frühzeitig durch ein Ansammlung von Autos an.  Im Epizentrum unter schattigen Bäumen hat man die Kofferraumklappen geöffnet, damit die 600W-Anlagen die Reggaemusik ungehindert nach draußen blasen können. Nebenan sitzen die dazugehörigen Fahrer und spielen Domino oder so etwas ähnliches. Hinter dieser Szenerie öffnet sich der Durchgang zum Strand, wo der Rest der Familie im Sand spielt oder im Wasser plantscht. Wie gesagt, Einheimische sind heute reichlich vertreten, hinzu kommt, dass sich ein Resort an diesen Strand anschließt, welches einen Großteil der Schattenplätze mit seinen Edelliegen zugestellt hat. 

Wir gehen bis zum Ende des Strandes wo wir neben einigen anderen Touristen unsere Handtücher im Schatten einer Palme ausbreiten. Als erstes von den Strapazen der Anreise erholen, dann ab ins Wasser. Da bereits der Flachwasserbereich von etlichen Korallenriffen durchzogen ist, entschließen wir uns, unsere Schnorchelausrüstung mitzunehmen. Hier sind die Korallen deutlich intakter als auf unseren beiden Bootstouren und dazwischen gründeln jede Menge kleiner bunter Fische. Sobald der Kopf unter Wasser ist, zeigt sich eine völlig andere Welt (O-Ton Bine).
Danach versuchen wir uns in etwas Strandleben – Lies doch mal ein Buch – geben aber gegen 16:00 Uhr auf, da der Strand bretthart ist und es keine Sitz-/ Liegeposition gibt die länger als 5 min einigermaßen angenehm ist. Ich brauche mein Hotel am Strand (nochmal O-Ton Bine).

Wir fahren zurück zur Unterkunft und bauen uns als kleine Zwischenmahlzeit ein Club Sandwich aus den Resten in unserem Kühlschrank. Anschließend legen wir uns noch eine Stunde an den Pool, bevor wir uns langsam zum Abendessen fertig machen. 500 m die Straße rauf gibt es das einzige Restaurant in dieser Gegend, das Del Plage. Nach Ansicht unserer Vermieterin das beste – klar ist ja auch das einzige.
Reservieren brauch man nicht, sind immer reichlich Plätze da. Gilt aber offensichtlich nicht für die erste Reihe, den die bleibt während unseres gesamten Besuches leer. Aber eins nach dem anderen. Als wir gegen 17:50 Uhr dort auftauchen ist der Laden noch zu, zumindest lassen sie noch keinen rein. Wir vertreten uns also noch etwas die Beine bis es losgeht. 

Der größte Teil des Restaurants besteht aus Terrasse, welche sich zur Bucht öffnet. Da wir nicht reserviert haben, bekommen wir einen Tisch in der dritten Reihe, weshalb sich bei meiner Frau schon wieder die Nackenhaare aufstellen. Weniger wegen der Bedienung, als der unpräzisen Information unser Vermieterin. Die ist aber als  nächste dran, denn es dauert geschlagene 30 Minuten, bis der bestellte Cocktail endlich auftaucht. Als Sundowner taucht der schon nicht mehr. Dafür schieben sie 5 Minuten später  bereits die Vorspeise hinterher. Geht gar nicht. Ihr kennt das, wenn es einmal läuft. Chardonnay by the glas war plötzlich aus, die Dame am Nachbartisch starrt unentwegt auf ihr Smartphone. Das Essen war wirklich gut, aber irgendwie war die Atmosphäre dahin. Wir zahlen ambitionierte 90,– EUR und kehren heim. Dafür gibt es hier noch einen Rum Cola und eine Zigarre. Geht doch!

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