Team2-On-Tour

Jetzt bloß nichts anbrennen lassen

Der Tag beginnt mit dem üblichen Blick nach draußen. Der Himmel ist grau, aber es ist trocken! Unsere Aktivität für heute ist ein Kochkurs in einer ziemlich guten Kochschule hier in der Nähe. Abholung ist um 15:45 Uhr. Die Zeit bis dahin verbringen wir mit dem üblichen Nichtstun und einem kleinen Mittagessen.

Bei der Ankunft an der Kochschule checken die ersten Kunden bereits ein. Es sind ca. 24 Personen und ich ärgere mich ein wenig, dass ich bei der Anmeldung nicht nach der Truppenstärke gefragt habe. Das Ganze entspannt sich aber, nachdem 2 Gruppen gebildet werden, die auch räumlich ein wenig getrennt sind und jede ihren eigenen Trainer bekommt. Unsere Trainerin heißt Prim, aber ich nenne sie bereits nach 5 Minuten Miss Easy Peesy. Ich glaube sie war in Ihrem früheren Clown. Sie spricht sehr gutes und lautes Englisch und jedes Mal, wenn sie einen Trick aus dem Ärmel schüttelt ruft sie laut Eaaasyy Peeesy. Hat man sich einmal an die etwas aufgesetzte Art gewöhnt, hat das durchaus Unterhaltungswert.

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Die Gruppe wählt per Mehrheitsbeschluss 4 Gerichte aus einer Liste von 10, die dann gekocht werden. Mango Sticky Rice landet leider auf den hinteren Plätzen. Ansonsten läuft es so ab, dass Prim den Aufbau und die Zutaten der Gerichte erläutert und wir dann die entsprechenden Vorbereitungen für unser eigenes Gericht treffen.

Prim kocht das Gericht einmal vor, wir dürfen alle probieren und können dann für uns entscheiden, ob es uns schmeckt oder wir lieber an der ein oder Stelle nachjustieren möchten. Auch die Beilage (Hähnchen, Beef, Seafood, Tofu) kann individuell bestimmt werden. So steht jeder dann an seinem eigenen Gaskocher und brutzelt. In die Top 4 haben es geschafft: Chicken Lab, Frühlingsrollen, Stier-fried Vegetable (gemischtes Gemüse mit Oystersauce) und Massamann Curry. Die ganze Kochshow dauert ca. 4 Stunden und wir nehmen reichlich Tipps mit nach Hause. Bine hat sich zudem ihr Massamann Curry einpacken lassen, da es trotz einem reduzierten Mittagessen deutlich zu viel war.

Ein ähnliches Problem hat offensichtlich auch die zweite Gruppe des Abends, denn während ich fürs Bezahlen anstehe, suchen dort 2 Portionen Mango Sticky Rice einen freundlichen Abnehmer. Ich wehre mich eine Weile, denn auch ich bin schon pappensatt. Eine nette Inderin bequatscht mich aber in einer Tour, so dass ich mich nach einer Weile breitschlagen lasse. Seeehr lecker. Zurück im Resort gibt es erst einmal einen Rum, bevor wir etwas satt und müde ins Bett fallen.

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