Team2-On-Tour

Nur rumliegen is auch doof

So, eineinhalb Tage Strandleben sind schon was Feines, aber jetzt könnte mal wieder was passieren. Wir wagen uns zu Fuß aus unserem Ressort, um ein wenig die
Straße entlang zu gehen. Eine relativ bescheidene Infrastruktur, einige Bars und ansonsten nur Einheimische. Wenn man hier abends raus möchte, muss man
schon ein wenig weiterfahren. Wir gehen ca. 2 km bis wir den Ngapali Golf Club erreichen. Die Klamotten kleben schon am Leib und mein Körper ruft „Kühles
Bier!“, also beschließen wir, dem Golf Club einen kleinen Besuch abzustatten. Das Ganze entpuppt sich als eine kleine überdachte Terrasse, auf der sich eine
kleine Bar befindet. Dahinter zum Meer hin gelegen ein Golfplatz, auf dessen Grün sich bei uns selbst die Kreisklasse weigern würde, Fußball zu spielen. Auf
der Terrasse sitzen einige Burmesen und schauen Fußball. Trotz unserer mittlerweile umfassenden Kenntnisse der Landessprache können wir nicht abschließend klären, wer hier spielt. Auf jeden Fall Myanmar. Die Reaktionen und Gebärden, wenn es aufs Tor geht sind jedenfalls die Gleichen wie bei uns.
Wir bestellen ein Myanmar Beer und der Kellner öffnet eine riesige Kühltruhe was uns frohlocken lässt. Vermutlich hat er diese aber gerade erst eingeschaltet, denn das Bier ist lauwarm, was die Freude etwas trübt. Nach 20 Min. ist das Bier leer und immer noch kein Tor gefallen, weshalb wir wieder aufbrechen. Für den Rückweg erwischen wir ein Motorrad-Taxi, ein Dreirad, vorne Motorrad hinten Pritschenwagen. Die Fahrt ist relativ günstig, aufgrund der betagten Taxis in Kombination mit den desolaten Straßenverhältnissen für Rückenkranke und Schwangere aber keinesfalls zu empfehlen. Den Rest des Tages verbringen wir am Strand.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert