Team2-On-Tour

Unsere letzte Insel – Mahé

Heute werden wir La Digue verlassen. In meiner Vorbereitung war diese Insel das Highlight der drei. Rückblickend muß ich sagen, das Highlight  war das Hotel als Oase zwischen den verschiedenen Unternehmungen. Die Strände hier sind traumsschön, aber mehr zum Ansehen als zum Baden. Mit dem Fahrrad ist man schnell rum, und ich persönlich möchte weitere Aktivitäten zu Fuß auch gar nicht machen. Von daher hat man nach 3 Tagen alles gesehen und unübertroffen sind die Liegen am Hotel-Pool, wo man  gerne mal abhängen kann.

Unsere Fähre geht um 12:30 Uhr, also haben wir nach dem Frühstück noch gut 2 Stunden, um am Pool zu liegen und etwas Blog zu schreiben. Die 2 Tage die ich am Anfang verloren habe, habe ich nie wieder aufgeholt, dafür war einfach zu viel los über den Tag. Als es soweit ist, werden wir vom Hotel-eigenen Buggy mitsamt Gepäck zum Hafen gekarrt, wo wir die Fähre besteigen. Ich achte noch drauf, dass unser Gepäck, welches auf dem Kai abgeladen wird, auch den Weg auf die Fähre findet (der Super-GAU) und dann suchen wir uns einen Platz draußen auf der Spitze. Wir haben vorsichtshalber unser Pullis greifbar, aber diesmal ist das Wetter besser und wir können die ganze Fahrt draußen sitzen, was uns die Klimaanlage im Innenraum erspart. Die Überfahrt mit Stop in Praslin dauert ca. 90 min. und kurz nach 14:00 Uhr erreichen wir Mahé. Wir haben hier nochmal einen Mietwagen bestellt, den wir jetzt in Empfang nehmen. Nachdem wir uns den Weg zu Unterkunft nochmal kurz haben erklären lasssen, geht es los. Es ist wieder ein Hyundai i10, d.h. ich weiß wo alles ist und diesemal hat er auch spürbar mehr PS.

Bine hat zur Feier des Tages ihr Google Maps aktiviert und nach ein, zwei Schlenkern sind wir auf richtigen Weg. Dieser führt einmal quer über die Insel und erinnert uns stark an La Palma und La Gomera. Dichter grüner Dschungel und Luftwurzeln die aus den Bäumen herabhängen. Auf der Kuppe stehen die Ruinen der Mission Lodge, eine alte Schule für Sklavenkinder. Von hier hat man eine hervorragende Aussicht über die Südspitze der Insel. Kurz bevor wir unsere Unterkunft erreichen, stoppen wir noch an einem der 1.000 kleinen Supermärkte, um die wesentlichen Lebensmittel einzukaufen. Bier. Aber auch Eier, Milch, Käse, Thunfisch, weiße Bohnen und Gemüse.

Wir haben für die nächsten Tage eine Selbstversorger-Unterkunft. Eine kleine Einheit von Bungalows, in den Hang gebaut mit spektakulärer Terrasse und einem ebensolchem Blick auf das Meer. Das Anwesen steht unter deutscher Leitung und bietet 100%ige Privatspähre. Nachdem wir ausgepackt haben, nehmen wir uns jeder ein Seybrew, gehen runter zum Pool, und genießen den von hier nicht weniger spektakulären Ausblick über die Landschaft und das Meer.

Eigentlich  wollen wir heute Abend essen gehen, aber nachdem wir jetzt allmählich zur Ruhe kommen, beschließen wir, uns hier oben selbst noch  eine Kleinigkeit zu zaubern und den Abend langsam ausklingen zu lassen. Es gibt Salat mit Thunfisch und weißen Bohnen, dazu ein paar Toastbrot und Seybrew. Wer im Laufe des Blogs die Stirn runzelt angesichts der Mengen von Bier, welches wir in diesem Urlaub in uns reinschütten, dem  sei gesagt, dass es a) das einzige Getränk ist, was  bei diesem Wetter richtig zischt und b) die Flaschen die niedliche Größe von 280 ml haben.

Mit zunehmendem Urlaub merkt man, dass man am Ende des Tages einfach platt ist von der Hitze und der Luftfeuchtigkeit. Aber ein Abendessen auf unserer Terrasse bei Abendtemperaturen die man in Deutschland maximal ein-, zweimal im Jahr hat, sind schon purer Luxus. So findet auch der erste Abend auf  unserer letzten Insel ein befriedigendes Ende. 

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